05.01.2012   christliches Lehrhaus
Ort der Lehre und des Lernens
Bischofsvikar Rupert Stadler besuchte das "Christliche Lehrhaus" in Klein Mariazell.  mehr
 
 

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Der Sonntag 05.01.2012
Ort der Lehre und des Lernens
Lehrhaus
Das "Christliche Lehrhaus" in Klein Mariazell.


In einem Fernseh-Interview hatte Papst Benedikt XVI. betont, dass seine Mission nicht darin bestehe, "viele neue Dokumente zu veröffentlichen, sondern darauf hinzuwirken, dass die vorhandenen Dokumente (besonders die Enzykliken Johannes Pauls II.) umgesetzt werden".Diesem Ziel der Umsetzung des reichen schriftlichen Werkes von Papst Johannes Paul II. weiß sich das "Christliche Lehrhaus Johannes Paul II." in Klein Mariazell verpflichtet.
Das hob Diakon Stefan Krummel im Gespräch bei einem Besuch von Bischofsvikar Rupert Stadler hervor.

Bildung für morgen
Stadler zeigte bei seinem Besuch in Klein Mariazell nicht nur an der prächtig restaurierten Basilika und dem neuen Haus für die Brüder Samariter großes Interesse, sondern auch an den Bildungsbemühungen im „Christlichen Lehrhaus”: „Das Christsein von morgen braucht in verstärktem Maße Bildung und Ausbildung.” Auf der Grundlage der katholischen Lehre werden die aktuellen Themen des christlichen Glaubens für interessierte Menschen gemeinsam in unterschiedlichen Programmangeboten erarbeitet. „Dabei wird besonders auf die Verknüpfung von Theorie und Praxis geachtet”, sagt Krummel: „Für die Tradition war und ist das Lernen von immenser Bedeutung, wobei es sich dabei um ein anwendungsbezogenes Lernen handelt”.

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Bischofsvikar Stadler lässt sich von Diakon Krummel das "Lehrhaus" zeigen.

Krummel: „Es geht um ein Studium, ein Wechselgespräch zwischen Leben und Lehre, das darauf ausgerichtet ist, dem Leben und dem Menschsein Richtung zu bieten. Die Arbeit im Lehrhaus ist kein einsames Studieren, sie ist lebendiges Miteinander.” Eine der Hauptaufgaben bestehe darin, „Interesse an Lehre und Lernen zu wecken und Freude daran, lebendiges Wissen zu erwerben und danach zu leben”. K rummel: „In einer Welt, in der sich immer mehr Menschen heimatlos fühlen, soll das Lernen identitätsstiftend sein.” Gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth leitet Stefan Krummel das „Lehrhaus”, dabei werden sie von einer kleinen Gemeinschaft im Haus tatkräftig unterstützt. Das Lehrhaus bietet vor allem für kleine Gruppen den idealen Rahmen. Von Klausuren und Eheseminaren bis zu Expertenrunden, von Lektorentrainings bis zu Glaubenskursen stoßen die unterschiedlichsten Angebote auf ein interessiertes Publikum. Ganz im Sinne der Umsetzung der großen Sozialdokumente der Kirche und im Sinne Johannes Pauls II. ist es auch gelungen, das Generalsekretariat der päpstlichen Kommission „Iustitia et Pax” im „Christlichen Lehrhaus” zu verorten. (red)


 
30.04.2011  logo_orfNOE
Radiobeitrag zur Seligsprechung Papst Johannes Paul II.
Im Triestingtal in Klein Mariazell wird der Seligsprechung von Papst Johannes Paul dem II mit besonderem Interesse entgegen gesehen.Das Christliche Lehrhaus widmet sich vor allem auch den Schriften von Papst Johannes Paul dem II.
Ein Interview mit Diakon Stefan Krummel. zur Sendung
 
 

 
26.04.2011  rel_orf
Kreuz & Quer: zur Seligsprechung Papst Johannes Paul II.
Für einen Beitrag zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. war Peter Beringer zu Gast im Christlichen Lehrhaus. Ausschnitt aus dieser Sendung
 
 

 
15.08.2006  
Neue geistliche Oase für die Auseinandersetzung mit dem Glauben
Ö1 zu Gast im "Christlichen Lehrhaus Johannes Paul II". Ein Interview von Markus Veinfurter in der Sendung "Erfüllte Zeit". zur Sendung
 
 

 
30.01.2006  
Neues "Lehrhaus" in Klein Mariazell eröffnet
"Christliches Lehrhaus" - Die Eröffnungs-Festmesse feierte Bischofsvikar Amadeus Hörschläger..  mehr
 
 

NÖN 30.01.2006
Neues "Lehrhaus" in Klein Mariazell eröffnet
"Christliches Lehrhaus" Die Eröffnungs-Festmesse am 28. Jänner feierte Bischofvikar Amadeus Hörschläger.

Klein Mariazell: Das „Christliche Lehrhaus Johannes Paul II.“ in Kleinmariazell wurde am 28. Jänner feierlich eröffnet. Hauptzelebrant des Festgottesdienstes war Bischofsvikar P. Amadeus Hörschläger.

Das „Lehrhaus“ möchte katholische Bildungsarbeit leisten und lädt zu Kursen, Vorträgen und Symposien ein. „Im Vordergrund soll das Lernen in lebendiger Gemeinschaft stehen“, erklärt Diakon Stefan Krummel, Leiter des „Lehrhauses“, das aus dem ehemaligen Gasthof Kuen hervorgegangen ist.

Getragen wird das aufwändig renovierte Haus von einem gemeinnützigen Verein – unter der Patronanz von Kardinal Schönborn.


 
30.01.2006  
© kathpress
Neues "Christliches Lehrhaus" in Klein Mariazell eröffnet
Klein Mariazell: "Geistliche Oase" für alle, die Auseinandersetzung mit ihrem Glauben suchen.  mehr
 
 

Kathpress 30.01.2006
Neues "Christliches Lehrhaus" in Klein Mariazell eröffnet

© kathpress
  Klein Mariazell: "Geistliche Oase" für alle, die Auseinandersetzung mit ihrem Glauben suchen.

Wiener Neustadt, 29.1.06 (KAP) Im niederösterreichischen Klein Mariazell wurde das neue "Christliche Lehrhaus Johannes Paul II." eröffnet. Nach einjähriger Vorbereitungszeit soll das im "Haus Elisabeth" untergebrachte "Lehrhaus" unter der Patronanz von Kardinal Christoph Schönborn zu einer "geistlichen Oase für all jene werden, die eine intensive Auseinandersetzung mit ihrem Glauben suchen", so der Leiter des "Lehrhauses", Diakon Stefan Krummel.</p> <p>Bei allen Angeboten des "Lehrhauses" soll die bewusste Verknüpfung von Theorie und Praxis im Zentrum stehen. So gehe es nicht in erster Linie um die Vermittlung eines Lehrstoffes, so Krummel, sondern um ein "Wechselgespräch zwischen konkretem Leben und der Lehre". Auf diese Weise will sich das "Christliche Lehrhaus" sowohl dem wachsenden gesellschaftlichen Informations- und Orientierungsbedarf stellen als auch auf die Kontinuität von Leben und Glauben hinweisen. Insbesondere die Schriften Johannes Pauls II. und Benedikts XVI. stellten hierzu einen "unverzichtbaren Impuls" dar.</p> <p>In Vorträgen, Lernkreisen und Veranstaltungschronik sollen sowohl aktuelle Themen aufgearbeitet und reflektiert als auch allgemeine Glaubensfragen behandelt werden. Geplant sei u.a. ein Diskussions- und Vortragsangebot rund um die erste Enzyklika Papst Benedikts XVI. ("Caritas Deus est"). Zunächst würden jedoch Nachmittage zum gegenseitigen Kennenlernen angeboten, sowie ein Lektorentraining unter Leitung des Schauspielers und Kommunikationstrainers Ferdinand Kaup.</p> <p>Der Festakt zur Eröffnung wurde von Bischofsvikar P. Amadeus Hörschläger geleitet, der seine Freude über die neue Initiative im Vikariat Unter dem Wienerwald zum Ausdruck brachte. Im Anschluss an die Festmesse las die Burgschauspielerin Petra Morze ausgewählte Verse aus dem "Buch der Weisheit". (Informationen: Internet: www.christliches-lehrhaus.at).


 
22.01.2006  
Neues Christliches Lehrhaus im Geist des Papstes
Diakon Stefan Krummel über das neue ”Christliche Lehrhaus Johannes Paul II.“, in dem umfassende katholische Bildungsarbeit geleistet werden soll.  mehr
 
 

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Der Sonntag 22.01.2006
Neues Christliches Lehrhaus – im Geist des Papstes
Christliches-LehrhausDiakon Stefan Krummel über das neue ”Christliche Lehrhaus Johannes Paul II.“, in dem umfassende katholische Bildungsarbeit geleistet werden soll.
Christliches-Lehrhaus

In seinem bislang einzigen Fernseh-Interview hatte Papst Benedikt XVI. betont, dass seine Mission nicht darin bestehe, ”viele neue Dokumente zu veröffentlichen, sondern darauf hinzuwirken, dass diese Dokumente (vor allem die Enzykliken Johannes Pauls II.) umgesetzt werden“. Diesem Ziel der Umsetzung des reichen schriftlichen Werkes von Papst Johannes Paul II. weiß sich auch das neue ”Christliche Lehrhaus Johannes Paul II.“ verpflichtet, unterstreicht Diakon Stefan Krummel im Gespräch mit dem ”Sonntag“.

Theorie und Praxis
Auf der Grundlage der katholischen Lehre – insbesondere des umfangreichen Werkes von Johannes Paul II. – sollen die aktuellen Themen des christlichen Glaubens für interessierte Menschen gemeinsam in unterschiedlichen Programmangeboten erarbeitet werden. ”Dabei soll besonders auf die Verknüpfung von Theorie und Praxis geachtet werden“, sagt Krummel. Für die Tradition war und ist das Lernen von immenser Bedeutung, wobei es sich dabei um ein anwendungsbezogenes Lernen handelt. Krummel: ”Es geht um ein Studium, ein Wechselgespräch zwischen Leben und Lehre, das darauf ausgerichtet ist, dem Leben und dem Menschsein Richtung geben zu können. Die Arbeit im Lehrhaus ist kein einsames Studieren, sie ist lebendiges Miteinander.“ Eine der Hauptaufgaben bestehe darin, ”Interesse an Lehre und Lernen zu wecken und Freude daran, lebendiges Wissen zu erwerben und danach zu leben“.

Das ”Christliche Lehrhaus“ will sich dem wachsenden Informations- und Orientierungsbedarf des heutigen Menschen stellen, indem es über das reichhaltige Angebot vieler Einzelveranstaltungen durch einen höheren Grad an Verbindlichkeit und Kontinuität hinausgeht. Krummel: ”In einer Welt, in der sich immer mehr Menschen heimatlos fühlen, will das Lernen identitätsstiftend sein.“ Gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth leitet Stefan Krummel das ”Lehrhaus“, dabei werden sie von der Gemeinschaft im Haus Elisabeth tatkräftig unterstützt.

”Lehrhaus“ eröffnet am 28. Jänner

Am 28. Jänner
wird Bischofsvikar P. Mag. Amadeus Hörschläger OCist
um 15 Uhr eine Festmesse in Kleinmariazell feiern,
um 16.30 Uhr gibt es eine Lesung mit Burgschauspielerin Petra Morzé und einen Vortrag,
anschließend Empfang.

Info:
”Christliches Lehrhaus“,
Dr. Stefan Krummel,
Kleinmariazell 46,
2571 Altenmarkt.

Tel: 0664/ 425 26 93,
Fax: 02673/2808 4.

E-Mail: stefan.krummel@ christliches-lehrhaus.at oder www.christliches-lehrhaus.at

Stefan Kronthaler

 
2.10.2005  
500 "Heilige" auf Knopfdruck
214 Jahre klosterlose Zeit waren mit 25. September 2005 in Kleinmariazell zu Ende.  mehr
 

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Der Sonntag 2.10.2005
500 "Heilige" auf Knopfdruck
214 Jahre klosterlose Zeit waren mit 25. September 2005 in Kleinmariazell zu Ende.

Kleinmariazell möge ein Ort werden, "wo Menschen wieder zueinander und zu Gott finden": Diesen Auftrag gab Kardinal Christoph Schönborn dem auf "wunderbare Weise wiedererstandenen" niederösterreichischen Wallfahrtszentrum Kleinmariazell als Auftrag für die Zukunft mit.

Es gelte, "Gotteskinder zu werden", unterstrich der Erzbischof in seiner Predigt: Dabei gebe es "keinen anderen Weg der Versöhnung als den, einander in Wahrheit zu begegnen".

Im Anschluss an den Festgottesdienst (musikalisch gestaltet von "Ars Musica") segnete Schönborn das neue Zuhause der "Samaritanischen Gemeinschaft". In Ergänzung zum Leopoldsaal hat die Wohnbaugenossenschaft "Alpenland" mit ihrem Obmann Altlandeshauptmann Siegfried Ludwig eine Wohnhausanlage für acht Priester-wohnungen auf dem Areal des ursprünglichen Klosters errichtet.

PC als "Sanktomat"

Vor dem Gottesdienst besichtigte der Kardinal auch den neuen "elektronischen Reliquienschrein". Dieser "Sanktomat", ein PC, bietet auf Knopfdruck und zeitgemäße Weise Informationen über jene 500 Heiligen und Seligen, deren Reliquien im - echten - Reliquienschrein der Wallfahrtskirche gehütet werden.

Kleinmariazell, 1136 von Markgraf Leopold als "Mariazell in Österreich" gegründet, war bis ins 18. Jahrhundert Anziehungspunkt für Wallfahrer, die auf der "Via Sacra" nach Mariazell unterwegs waren, ehe es 1782 von Kaiser Joseph II. aufgehoben wurde.
Unter der Regie von Diakon Prof. Franz Eckert nahmen 1994 die Pfarrgemeinde Kleinmariazell, die politische Gemeinde Altenmarkt, die Erzdiözese Wien, die niederösterreichische Landesregierung und das Bundesdenkmalamt die umfassenden Renovierungsarbeiten in Angriff. Mit dem Veranstaltungszentrum "St.Leopold" und dem "Kirchenwirt" hat die Bedeutung von Kleinmariazell als Wallfahrtszentrum weiter zugenommen. Der Wallfahrtsort wird jährlich von 50.000 Pilgerinnen und Pilgern besucht. Die "Samaritanische Gemeinschaft", eine neue Gemeinschaft apostolischen Lebens, setzt sich besonders für die Verbreitung des Evangeliums in Mittel- und Osteuropa, für die Jugendseelsorge und die Behindertenbetreuung ein.

Kardinal Schönborn übergab Diakon Stefan Krummel ein Dekret, demzufolge das "Haus Elisabeth" als "Christliches-Lehrhaus Johannes Paul II." errichtet wurde.

Stefan Kronthaler
  Überreichung des Dekretes von Kardinal Schönborn an Dikaon Stefan Krummel
©Rupprecht/Kathbild
  Überreichung des Dekretes von Kardinal Schönborn an Dikaon Stefan Krummel
©Rupprecht/Kathbild