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Kronen Zeitung 18.Oktober 2005

Rom/Warschau (c.h).- "Ich bin Johannes Paul II. sehr nahe, und er hilft mir, dem Herrn sehr nahe zu sein“, sagt Papst Benedikt XVI. in seinem ersten großen Interview, das vom polnischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. „Es ist ein ständiger Dialog, wir sind nahe beieinander, in einer neuen, sehr tief gehenden Art.“

Johannes Paul II. leite ihn weiterhin, erklärte Benedikt. Und er fügt hinzu: „Ein Mann, der zum Herrn geht, verschwindet nicht.“ Vor allem durch seine Schriften sei ihm sein Vorgänger Karol Wojtyla sehr nahe: „Ich höre ihn, und ich sehe ihn sprechen. Somit kann ich in ständigem Dialog mit ihm stehen.“
Dann bekannte sich der Heilige Vater klar zum Kurs seines Vorgängers. Er wolle sich vor allem für die Verbreitung der Lehren von Johannes Paul II. einsetzen, mit dem er schließlich mehr als 20 Jahre sehr eng zusammengearbeitet hatte.
Für das Jahr 2006 kündigte Benedikt XVI. dann einen Besuch in Polen, dem tiefkatholischen Heimatland von Johannes Paul, an. (S. 4)

 
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