Symbole und Zeichen
Immer öfter und dringlicher taucht heute die Thematik der ÑRückkehr der Religionenì, der ÑWiederkehr des ReligiösenìÖauf. Eine Zunahme religiöser Bedürfnisse und erwachende Religiosität ist zu beobachten. Das Schlagwort ÑSpiritualitätì begegnet uns überall. Diese Sehnsucht signalisiert, weil die Religionen aus der Mythenbildung entspringen, die Not, eine Gesamtschau von Welt, Mensch und Transzendenz zu bekommen.
Wie wichtig ist in diesem Bereich, ein tieferes Wissen und Verstehen von Symbol, Ritus und Mythos, um Unterscheidungen zwischen verschiedensten Formen des Religiösen und von Religionen zu ermöglichen?
Für diese Auseinandersetzung dienen in ganz besonderer Weise die Schriften Hugo Rahners, Bruder von Karl Rahner und ebenfalls ein großer Theologe des 20. Jahrhunderts.
Er entfaltet eine Weltschau, die sich nährt aus den geistigen Quellen des alten Orients, des griechischen Imaginierens und Denkens und die in Christus den Auferstandenen gipfelt. Er schließt sich der geistigen Schau Origenes an und wir können sehen, dass seine geistigen Wurzeln bis in die Frühzeit des menschlichen Geistes hinabreichen und sich andererseits zum blühenden Baum des Evangeliums entfalten.
Die christliche Offenbarung wendet sich wesentlich an den Menschen als ein geist-leibliches Wesen, das auch die jenseitigsten Wahrheiten immer nur in der Sinnengebundenheit von Wort und Bild und Geste ausdrücken kann. Der Mensch muss sich daher im Religiösen immer des Symbols bedienen. Die Bedeutungskraft der Symbole aber ist dem Menschen vorgegeben und wird nicht willkürlich von ihm konstruiert.
Sie ist in ihren Urformen in jeder Religion vorhanden und gehört zu den Archetypen alles menschlichen Gottsuchens.
Die Beschäftigung mit den Symbolen und ihrer Bedeutung kann uns helfen, ein tieferes Verständnis der heiligen Riten des Christentums, der Sakramente zu entfalten. Ein tieferes Verständnis für biblische Spiritualität.
Das freie Wort macht frei
Nur eine variationsreiche, beherrschte Sprache wirkt authentisch und persönlichkeitsstark, übermittelt auf kurzem Weg die Botschaft dem Hörenden, spart Zeit - und unterstützt den Mut zur Zivilcourage.
Sprechbehinderungen aus früher Zeit, fragwürdige Vorbilder, tradiertes Sprechverhalten, ungezügelter Wortschwall verfälschen oft den Wert des gesprochenen Wortes. Der brausende Geist, der Atem Gottes, das Feuer der Begeisterung etc. sind keine Worthülsen, sondern Orientierungen für eine Sprechkultur, die begeisternd wirkt.
ZIELE:
- + Bildhaftigkeit des gedruckten Wortes erkennen
- + Variationsreiche Ausdrucksbeherrschung üben lernen
- + Bestandteile trainieren, um faszinierend zu sprechen
- + Artikulationsprobleme durch Übungen verbessern
- + Tiefatmung erlernen, um das Energiezentrum zu stärken
- + Individuelle Fragen und Probleme klären
- + Abbau von Auftrittsängsten durch praktikable Übungen
- + Sensibilisierung des Beobachtungsvermögens
- + Nonverbale und verbale Sprechsicherheit trainieren
und danach neue Freude am Sprechen erleben!
Vorbereitung:
Die TeilnehmerInnen werden dringend gebeten, drei gut geübte Lieblingstexte zum Seminarbeginn mitzubringen (zB.: Klassische Gedichte, Bibeltexte, Lyrik aller Art ñ keine philosophische Prosa!), jeweils max. 2 Minuten. ñ Für kleine körperliche Übungen legere Kleidung anlegen.
Wesen und Natur der Liebe Was ist die Liebe? Worin besteht sie? Woher kommt sie? Glauben an die Liebe?
ÑDas Wort ,,Liebeíí ist heute zu einem der meist gebrauchten und auch missbrauchten Wörter geworden, mit dem wir völlig verschiedene Bedeutungen verbinden....Erinnern wir uns zunächst an die Bedeutungsvielfalt des Wortes ,,Liebeíí...
Da steht die Frage auf: Gehören alle diese Formen von Liebe doch letztlich in irgendeiner Weise zusammen, und ist Liebe doch - in aller Verschiedenheit ihrer Erscheinungen - eigentlich eins, oder aber gebrauchen wir nur ein und dasselbe Wort für ganz verschiedene Wirklichkeiten?ì (aus: ÑDeus caritas estì)
Informationsblatt
Weg der Liebe Lieben lernen. Liebe als Lernprozess. Vom Eros zur Agape ñ Unterschied und Einheit.
Wie muss Liebe gelebt werden, damit sich ihre menschliche und göttliche Verheißung erfüllt?
Johannes Paul II. spricht von der Möglichkeit einer ÑErziehungì zur Liebe, einem ÑHinwachsenì und ÑHinlernenì. Und davon, dass die Liebe nicht von Anfang an schon reif und vollwertig ist, sondern erst allmählich werden kann. Eine solche Erziehung muss alles mit einschließen, was über das Thema des sexuellen Lebens, der Liebe und der Familie von der Physiologie, der Psychologie, der Soziologie oder auch jeder anderen Wissenschaft, die zumindest dieses Problem berührt, ausgesagt wird.
Es geht um ein Zusammenwirken menschlicher Kräfte und der Gnade Gottes. Es gilt, beide Kräfte zu betrachten und die verborgene Beteiligung des unsichtbaren Schöpfers an der menschlichen Anstrengung erkennen zu lernen.
Informationsblatt
Ziel der Liebe Liebe zielt auf Ewigkeit. Liebe zielt auf das DU.
Die Liebe ist eine Kraft, die verbindet und vereint. Liebe ist von Natur aus gegenseitig: Wer anzunehmen weiß, weiß auch hinzugeben. Die Liebe ist die vollste Verwirklichung der Möglichkeiten des Menschen, das Geschehen, welches das Dasein der Person am vollsten entfaltet.
Ist Gott das Ziel des Menschen, und in welcher Bedeutung ist er dies?
"Gott als Ziel des Menschen zieht den Menschen keinesfalls fort von seiner eigenen Vollkommenheit, von der Fülle des Menschseins, sondern befestigt ihn und begründet ihn um so stärker in der Fülle." (aus: Erziehung zur Liebe; JohPII)
Informationsblatt
Frucht der Liebe Freude, Frieden und Barmherzigkeit. Freundschaft und Gemeinschaft...
"Die Frucht der Liebe sind Freude, Friede und Barmherzigkeit; die Liebe verlangt Wohltätigkeit und brüderliche Zurechtweisung; sie ist Wohlwollen; sie will gegenseitig sein; sie bleibt uneigennützig und großzügig; sie ist Freundschaft und Gemeinschaft." (Katechismus 1829)
"Die Vollendung all unserer Werke ist die Liebe. Das ist das Ziel, um dessentwillen wir laufen, dem wir zueilen und in dem wir, wenn wir es erreicht haben, ruhen werden." (Augustinus, ep. Jo. 10,4).
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Auf Ostern zu - eine "Heilige Zeit" gemeinsam erleben
Ostern ist das Fest der Feste. Das Ostermysterium ist das Zentrum des christlichen Glaubens. Um diese heiligen drei Tage, das "Triduum Sacrum", und ihren Höhepunkt, die Auferstehung, tiefer erfassen und erleben zu können, wollen wir gemeinsam einen uralten Weg der Kirche gehen. Die einfache Struktur der Lesung, der Betrachtung und der Beschauung (lectio, meditatio, contemplatio) soll uns dabei helfen. Die Kirchenväter sahen darin ein Heilmittel für unser Herz. Das Erlebnis der Tröstung, die wir dadurch erfahren können, ist eine Wirkung der Gegenwart des Heiligen Geistes und lässt uns einen Funken des Mysteriums Christi erahnen. Auf diese Weise kann die gemeinsam gefeierte Liturgie zu einer Kraftquelle für unser Leben werden.
Leitung: Elisabeth und Stefan Krummel.
Kosten: Wir bitten um einen Solidarbeitrag in Form von Spenden.
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